Europa steht vor enormen geopolitischen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen. Angesichts steigender Rohstoffpreise, der wachsenden Nachfrage nach kohlenstoffarmen Produkten und zunehmender Risiken in den Lieferketten gewinnt die Kreislaufwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Zwar wurden erste Schritte in ihre Richtung unternommen, doch ihr volles Potenzial ist noch ungenutzt.
In drei aktuellen Studien zeigt das KONTEXT Institut das transformative Potenzial der Kreislaufwirtschaft – für wirtschaftliche Modernisierung, Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit. Um diese Chancen zu nutzen, sind geeignete politische Rahmenbedingungen erforderlich. Auf Basis der drei Studien hat KONTEXT jeweils unter Einbezug von Expert:innen die wirksamsten Maßnahmen ermittelt.
1) Industrielle Modernisierung durch Kreislaufwirtschaft
Am Beispiel der ressourcen- und energieintensiven Sektoren Bau und Metall zeigt die Studie, dass Kreislaufwirtschaft maßgeblich zur Modernisierung der Industrie beitragen kann. Sie spart Rohstoffe, Energie und Emissionen und sichert dabei gleichzeitig Arbeitsplätze und Wohlstand. Die Basis der Studie liefert eine Modellierung des Umweltbundesamtes (UBA) und des Center of Economic Analysis and Research (CESAR) im Auftrag von KONTEXT.