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Markt und Netz senden Speichern nicht immer die gleichen Signale

Mittwoch, 14.10.2026

Wer einen Speicher betreibt, richtet sich heute vor allem nach dem Börsenpreis. Er lädt, wenn Strom billig ist, und entlädt, wenn er teuer ist. Ein netzdienlicher Speicher richtet sich dagegen nach der Auslastung der Leitung vor Ort. Meist fallen Börsenpreis und Netzauslastung zusammen, je nach Standort des Speichers aber nicht immer. Ein systemdienlicher Speicher wägt beide Signale ab, damit die Gesamtkosten aus Erzeugung und Netz möglichst gering bleiben.

Die Grafik stammt aus „So geht Speicherboom: Mehr Speicher, richtig platziert, richtig getaktet“. Das KONTEXT Institut zeigt in dieser Analyse, welche Weichen für den Speicherausbau gestellt werden müssen, damit Österreich unabhängiger und der Strom leistbarer und sauberer wird.