Politik und Interessensvertretungen bestimmen Diskurs um „Technologieoffenheit“
Verschleppung ist, wie Desinformation, ein Mittel im Klimadiskurs, mit dem meist aus wirtschaftlichen Eigeninteressen wichtige klima- und industriepolitische Maßnahmen verzögert oder gar verhindert werden. Wie Verschleppung funktioniert, zeigt die Entwicklung des Begriffs „Technologieoffenheit“, der erheblich dazu beigetragen hat, dass die EU vom bereits beschlossenen Ende der Autoabgase 2035 wieder abrückte.
Heute wird „Technologieoffenheit“ vorwiegend von WKO, IV und der eFuel Alliance sowie auf politischer Seite von ÖVP und FPÖ eingesetzt. Inhaltlich wird der Begriff überwiegend im Kontext der Mobilitätsdebatte verwendet, insbesondere zur Legitimation des Weiterbestehens von Verbrennungsmotoren.
Die Grafik stammt aus „Strategie der Verschleppung“. Diese Analyse von KONTEXT zeigt am Beispiel von „Technologieoffenheit“, was die Ökologisierung bremst und wie wir den Diskurs zurückgewinnen.








