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Pflanzliche Ersatzprodukte immer gefragter

Dienstag, 09.06.2026

Der Landwirtschaftssektor, vom Pflanzenabbau bis zur emissions- und flächenintensiven Tierhaltung, steht vor maßgeblichen Veränderungen durch die Auswirkungen der Klimakrise. Gleichzeitig lässt sich in den letzten Jahren ein deutlicher Shift in den Konsummustern von tierischen Lebensmitteln beobachten: In der Lebensmittelindustrie entstehen durch die wachsende Nachfrage nach umwelt- und klimafreundlichen Produkten neue Absatzmärkte. Innerhalb von zehn Jahren ist der Vertrieb von pflanzlichen Alternativen zu Milch- und Fleischprodukten in Europa auf das 2,5-Fache gestiegen.

Dieser Trend eröffnet erhebliche wirtschaftliche Chancen: Pflanzliche Produkte erfordern im Vergleich zu tierischen deutlich weniger Fläche, Wasser und Ressourcen, und verursachen gleichzeitig geringere Emissionen. Eine Verlagerung hin zu klimafreundlicheren Produkten kann damit nicht nur zur Reduktion von Umweltbelastungen beitragen, sondern gleichzeitig neue Wertschöpfung im Agrar- und Lebensmittelsektor schaffen. 

Die Grafik stammt aus dem „Chancenreport Österreich“. Die Analyse von KONTEXT und EY denkstatt zeigt Klimarisiken und Chancen der Ökologisierung für Österreichs Schlüsselsektoren Energie, Tourismus und Landwirtschaft sowie der Automobilbranche.