Doppelbudget 27/28 verlängert die Öl- und Gasabhängigkeit Österreichs
Die Budgetanalyse des KONTEXT Instituts zeigt zwei negative Trends im Doppelbudget 2027/28: Klimaschädliche Subvention bleiben weitgehend bestehen, Klimaförderungen werden weiter gekürzt.
Ab 2028 plant die Regierung erstmals 190 Millionen Euro an klimaschädlichen Förderungen einzusparen. Das ist grundsätzlich begrüßenswert. Dieser Betrag entspricht jedoch ungefähr der Höhe jener klimaschädlichen Subventionen, die diese Regierung seit ihrem Amtsantritt selbst eingeführt hat.
Bei den Förderungen für klimafreundliche Maßnahmen setzt sich der Negativtrend aus dem letzten Doppelbudget fort. Förderungen für Sanierungen und Heizungstausch werden um weitere 320 Millionen Euro gekürzt – obwohl genau diese Maßnahmen Energiekosten senken, Aufträge für Installateur:innen und Elektriker:innen schaffen und über höhere Steuereinnahmen teilweise wieder zurück in den Staatshaushalt fließen.








