KONTEXT beim Industriekongress
In ihrem Vortrag zeigte Katharina Rogenhofer (KONTEXT) auf, wie stark Europas Industrie von kritischen Rohstoffen abhängig ist – und wie Kreislaufwirtschaft diese Abhängigkeit senken kann.

Die Kongresstage standen ganz im Zeichen aktueller industriepolitischer, wirtschaftlicher und technologischer Fragestellungen. Vorträge, Diskussionen und Impulse lieferten Orientierung zu jenen Themen, die Unternehmen derzeit besonders beschäftigen.
KONTEXT-Vorständin Katharina Rogenhofer war vor Ort und eröffnete ihren Vortrag mit der Frage: „Wie erpressbar sind wir eigentlich?" Sie zeigte auf, wie stark Europas Industrie von kritischen Rohstoffen abhängig ist – bei der Hälfte der strategischen Rohstoffe ist Europas Versorgung gefährdet, und ein Großteil der österreichischen Exporte hängt an ebendiesen Materialien. Der Ausweg: Kreislaufwirtschaft senkt Abhängigkeiten, hält Wertschöpfung im Land und wird damit zentral für Industrie- und Sicherheitspolitik.
Fazit: Kreislaufwirtschaft kann Pulsgeber für Österreichs Wohlstand und Sicherheit sein – wenn wir sie tief in der Industriepolitik verankern.
Danke an Rudolf Loidl und das INDUSTRIEMAGAZIN für die Einladung.
Foto (c) Matthias Heschl