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Pressemitteilung

Rogenhofer: "Klimaneutralität 2040 ist Frage der politischen Handlungsfähigkeit"

Dienstag, 18.08.2026

Statement von KONTEXT-Vorständin Katharina Rogenhofer anlässlich der Debatte um das Klimagesetz:

"Die zentrale Frage beim anstehenden Klimagesetz bleibt, ob Klimaneutralität 2040 als Ziel verbindlich festgeschrieben wird. Damit wird die Regierung zeigen, ob sie in der Lage ist, die großen Krisen unserer Zeit mit den notwendigen Maßnahmen zu beantworten.

Die gestiegenen Energiepreise nach der Blockade der Straße von Hormus machten neuerlich die Notwendigkeit deutlich, uns schnellstmöglich aus der Öl- und Gasabhängigkeit zu befreien. Extremwetterereignisse, wie zuletzt Hitze und Dürre oder zu anderen Zeitpunkten Starkregen und Hochwasser, erfordern eine umfassende Anpassungsstrategie für unser Land, um uns widerstandsfähiger zu machen gegen all das, was jetzt immer öfter und stärker eintreten wird.

Das Klimagesetz kann die Grundlage für Antworten auf beide Herausforderungen sein. Je ambitionierter es ausfällt, desto effektiver können wir weitere Risiken minimieren und desto besser können wir die Chancen für unsere Wirtschaft, Sicherheit und Lebensqualität nutzen. Die eigentliche Frage ist nicht, ob wir uns Klimaneutralität 2040 leisten können, sondern ob wir uns weiteres Zögern leisten können."

Weiterführende Informationen finden Sie in den KONTEXT-Einordnungen “Fünf gute Gründe für Klimaneutralität bis 2040” (September 2025) und “Was ein wirksames Klimaschutzgesetz braucht” (Juli 2025).